Mitarbeitende Unesco-Projektschule

Besuch in Bethlehem

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In diesen Herbstferien brach unsere Lehrerin Bettina von Oppeln zu einer ganz besonderen Reise auf. Das Ziel war Palästina, ein Land welches offiziell gar nicht existiert seitdem es den Staat Israel gibt. Trotzdem leben dort viele Kinder und gehen wie hier zur Schule in einer Stadt deren Namen uns allen wohlbekannt ist: Bethlehem. Dort, in unserer UNESCO Partnerschule Al-Awda, besuchte Bettina von Oppeln die beiden Deutschlehrerinnen Haifa Awad und Julia Mali und natürlich die vielen Schülerinnen die dort deutsch lernen. Der Name Al-Awda bedeutet „Schlüssel“ und so hängt auch ein großer symbolischer Schlüssel über dem Hof, auf dem sich die Schülerinnen nach der großen Pause in Reihen aufstellen müssen. Die Al-Awda Schule ist eine reine Mädchenschule und auf den ersten Blick geht es dort sehr diszipliniert und ordentlich zu. Die Schülerinnen tragen Schuluniform, manche haben ein Kopftuch, andere nicht. Aber wenn man dann in die Klassenzimmer geht, merkt man dass es ganz normale Teenager sind, genauso wie hier in Deutschland. Sie sind lustig und auch manchmal eigensinnig, quatschen durcheinander und haben ihre eigenen Träume. Übrigens leben in Palästina Christen und Muslime sehr friedlich miteinander. Frau von Oppeln brachte Briefe und Bilder der Schule in Salmtal als Geschenk mit, darauf geschrieben stand: „Grüße aus Deutschland“ in Deutsch, Englisch und auf Arabisch. Aber es gab auch ein Geschenk zurück: nämlich ein Kalender auf Deutsch welcher von Schülerinnen gestaltet wurde: Die Schönheit Palästinas. Jetzt wird mit Eifer ein Schüleraustausch geplant. Gedacht ist an einen Besuch von vielleicht fünf Schülerinnen der Al-Awda Schule nach Salmtal. Dies ist gar nicht so einfach, da die Bewohner Palästinas über Jordanien ausreisen müssen. Eine komplizierte und auch teure Reise. Da die Al-Awda Schule keine Privatschule ist mit reichen Eltern, werden wir versuchen die Schülerinnen mit Fördergeldern zu unterstützen.

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Wir hoffen sehr dass es klappt und wir bald sagen können: Willkommen in Salmtal!

 

Dealing with traumatic pasts – the only way to avoid repetition“

Auf Einladung des Ministeriums des Inneren für Sport und Infrastruktur Rheinland –Pfalz fand vom 2. Bis zum 12. April 2015 der zweite deutsch-ruandische-Schüler-Workshop zur Aufarbeitung des 70. Jahrestages des Holocausts in Mainz, Buchenwald und berlinstatt. Dieses Mal durfte auch unsere Schule zwei ihrer Schülerinnen zu den insgesamt sechs rheinland-pfälzischen Teilnehmern zusteuern und diese besondere Erfahrungen machen lassen. In den 10 Tagen, die der Workshop in Anspruch nahm, lernten wir viel über die Partnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz, den Alltag unserer ruandischen Teilnehmer und nicht zuletzt, was Trauma eigentlich ist und wie man anderen und sich selbst hilft.

Den Start der Jugendbegegnung stellte die Begrüßung durch den Staatssekretär im Innenministerium dar, in der er uns mitteilte, dass er sich freue, dass diese Begegnung stattfindet und uns allen viel Spaß wünschte.  Nachdem wir uns alle kurz untereinander begrüßt und vorgestellt hatten, trafen auch die ruandischen Teilnehmer ein und machten sich mit uns bekannt. Bereits beim Abendessen tauschten wir uns auf Englisch fleißig untereinander aus und knüpften Kontakte. In den vier Tagen, die wir in Mainz verbrachten, besuchten wir zuerst die jüdische Synagoge und sprachen mit der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Mainz. Des Weiteren unternahmen wir eine Führung durch das jüdische Mainz mit dem Verein für Sozialgeschichte. Den Abschluss des Aufenthalts in der rheinlandpfälzischen Landeshauptstadt bildeten der morgendliche Besuch des Ostergottesdienstes im Mainzer Dom und den Besuch der KZ-Gedenkstätte Osthofen. Am fünften Tag reisten wir mit der Bahn nach Weimar, wo wir sofort mit strahlendem Sonnenschein begrüßt wurden. Am frühen Abend des ersten Tages ging es aber auch schon weiter mit der Vorbereitung auf den Besuch des KZ-Buchenwald, der am nächsten Tag stattfinden sollte. Im Vernichtungslager erlebten wir eine besondere Führung, die von jemandem der zweiten Generation eines Überlebenden durchgeführt wurde und dementsprechend persönlich war. Die gesamte Gruppe war sehr eingenommen von dem Erzählungen und der  Atmosphäre, die im Lager herrschte. Jeder von uns spürte, dass dort Schreckliches stattgefunden hatte.

Am siebten Tag traten wir die Reise nach Berlin an. Nach einem kurzen Einchecken im Jugendhotel Aletto machten wir einen thematischen Spaziergang durch die alte Mitte Berlins, bei dem wir Stücke der Mauer betrachteten und das Brandenburger Tor passierten. Weitere Programmpunkte waren ein Aktiv-workshop im Jüdischen Museum Berlin, der Besuch der ruandischen Botschaft und ein Nachmittag in der Konrad-Adenauer-Stiftung. Den Abschluss der 10 Tage bildete ein gesamter Tag in der Nelson-Mandela-Schule Berlin, an dem wir Gespräche mit Schülern und Lehrern der Schule führten und unsere Arbeitsergebnisse präsentierten.

Abschließend können wir sagen, dass diese Begegnung eine schöne und bereichernde Zeit war. In dieser Zeit durften wir sehr tolle Persönlichkeiten kennenlernen und Freundschaften schließen. Sehr beeindruckt waren wir außerdem davon, wie respektvoll und emphatisch die ruandischen Teilnehmer mit dem Thema „Holocaust“ umgegangen sind. Wir hoffen, dass unsere neuen Kontakte zu einer guten Partnerschaft beitragen. Es war eine besondere Erfahrung die wir nicht mehr missen wollen.

Und noch einmal unser Gesamt- Fazit zum Holocaust und dem Genozid in Ruanda 1994 in der Sprache, die bei uns Gebrauch war, zu betonen:

„Together we say   Never Again!“

Ein Beitrag von Sarah Hübenthal und Vivian Immik

 

Informationen finden Sie auf der Website der UNESCO-Projektschulen.

 

UNESCO-Fahrt Paris

 

Paris- die Stadt der Liebe, die Hauptstadt Frankreichs, das Weltkulturerbe Seine-Ufer und Sitz der UNESCO-Zentrale.

Grund genug für 47 Schülerinnen und Schüler von den UNESCO-Projektschulen Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel und der Realschule plus Salmtal bei Trier, diese Stadt zu erkunden.

Am 12. Juni um 0 Uhr starteten die Oberweseler Schüler mit dem Bus, um auf Ihrem Weg nach Paris die UNESCO Freunde aus Salmtal „einzusammeln“. Gemeinsam erreichte man Paris in den frühen Morgenstunden.

Die gutgelaunten Busfahrer Wolfgang und Kurt chauffierten die Gruppe auf einer Stadtrundfahrt durch die Metropole und ermöglichten den Schülern erste Einblicke – Notre Dame, Oper, Place de la Concorde usw. Selbstverständlich wurde auch der Eiffelturm angefahren. Kurze Stopps brachten die Speicherkarten der Fotokameras zum Glühen.

Der Besuch der UNESCO-Zentrale war Pflichtprogramm für die UNESCO-Projektschulen! Besonders beeindruckend war die Stele in verschiedenen Sprachen mit dem UNESCO Motto: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“

Gegen Mittag erkundeten Schülerkleingruppen zu Fuß das Außengelände des Louvre, den Champs Elysees und den Arc de Triomphe. Mit der Metro ging es gemeinsam weiter zum Tour Montparnasse, dem „Wolkenkratzer“ Paris inmitten der Stadt. Auf der 210m hohen Aussichtplattform lag den „UNESCOs“ Paris in einem phantastischen Panorama zu Füßen! ...und wieder der einzigartige Blick auf den Eiffelturm. Die Salmtaler vollführten vor Euphorie sogar ein Freudentänzchen!

Mit der Metro – und unter Beanspruchung der mittlerweile geschundenen Füße – gelangte die Gruppe unter der Leitung der Lehrkräfte Frau Fraund, Herr Weißmann (Oberwesel) und Frau Brabandt (Salmtal) zum weltbekannten Künstlerviertel Montmatre. Nach einem Besuch der Kirche Sacré-Coeur, in der gerade eine von Nonnengesang begleitete Messe abgehalten wurde, schnupperten die Schüler die vitale Luft dieses besonders reizvollen Stadtteils von Paris.

Die Metro brachte die Schüler am Abend wieder zurück zum Bus. Gegen 21 Uhr verließ dieser die Stadt und nach einer Stärkung mit Baguette und Würstchen entglitten alle Reisenden, von den Ereignissen des langen Tages erschöpft, in Morpheus Arme.

Nach Stopp und Verabschiedung in Salmtal erreichte der Bus gegen 4 Uhr Oberwesel, wo die Eltern ihre müden Kinder in Empfang nahmen.

Alle waren sich einig: es waren zwei anstrengende Nächte im Bus, aber es hat sich gelohnt! Und die Zeit in dieser wunderbaren Stadt Paris war viel zu kurz!

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Unesco-AG

RS plus Salmtal

 

 

Unesco-Projekttag „ Welterbe Erde – mach dich stark für Vielfalt“


Unter diesem Motto fand am 30. April der Projekttag unserer Schule statt. Jede Klasse beschäftigte sich mit einem anderen Projekt, so dass vielfältige Themen bearbeitet wurden. Diese reichten von der Sammlung von Informationen über die UNESCO, über die Themen „Globalisierung“ und „Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen“ bis hin zum Thema „Märchen“, die entweder in moderne Märchen umgeschrieben oder mit deren weltweiten Pendants verglichen wurden.
Persönlich wurde es für eine Klasse, die sich mit ihren Familiengeschichten und dem Thema „Erben“ auseinandersetzte und festgestellt hat, dass wir über das Materielle hinaus noch vieles mehr unserer Nachwelt hinterlassen. Sehr lehrreich war für eine Gruppe der Besuch einer Gruppe bei einem Bauernhof mit der kontrastiven Erarbeitung eines Videos zur Masttierhaltung.
Kulinarisch beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler sich mit der Zubereitung eines weltweiten Frühstücks sowie internationalen Speisen.
Künstlerisch gestaltend begab sich eine Klasse an die Herstellung eines Memorys zu Unesco-Welterbestätten, eine weitere produzierte verschiedene Gegenstände wie z.B. Kosmetiktaschen und Armbänder aus alten Kleidungsstücken.
Zusammenfassend sind wir uns einig, dass diese unendliche Vielfalt, die uns diese Erde mit ihren Menschen und deren Geschichten schenkt, kaum genug wertzuschätzen und zu pflegen ist. Bewusst wurde uns einmal mehr die große Verantwortung bei dem Umgang mit dieser Vielfalt. Eine Verantwortung, die jede/r Einzelne von uns hat.

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WIR MACHEN MIT…

30. April 2014 Unesco-Projekttag an der RS+ Salmtal

"Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen."
- Sitting Bull, Stammeshäuptling und Medizinmann der Hunkpapa-Lakota-Sioux
"Was verbindet den Kölner Dom mit den Pyramiden Ägyptens, den Mont Saint-Michel mit dem Taj Mahal oder die Inka Stadt Machu Picchu in Peru mit dem Ngorongo Krater in Tansania? Es sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften, deren Untergang ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Menschheit wäre. Sie zu schützen, liegt nicht allein in der Verantwortung eines einzelnen Staates, sondern ist Aufgabe des Völkergemeinschaft"
- aus der Präambel der Welterbekonvention der UNESCO; 1972

Der internationale Projekttag der Unesco-Projektschulen, zu dem auch alle anderen interessierten Bildungseinrichtungen eingeladen sind, findet jedes Jahr am 26. April statt. Das Thema in diesem Jahr lautet:

„Welterbe Erde – mach dich stark für Vielfalt!“
Unter diesem Motto wird unsere Schule am 30. April 2014 den Unterricht gestalten und sich auf ganz unterschiedlichen Wegen mit dieser Thematik beschäftigen. Einige der Projekte stellen wir im Nachhinein gerne vor.

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Dienstag, 12. Dezember 2017

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Lernplattform "Moodle"
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Schließfächer für Schüler

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Integrierte Gesamtschule (IGS)
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Informationen der UK RLP zur Zeckengefahr
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